Verschiedene Kleinigkeiten

Sonntag 26 Jul, 2009

HÖHENSCHLAG
Wenn ich kurz in geistigen Höhen treib.
Wegen einer Nichtigkeit
maßlos tief falle
und zu lange liegen bleib.
Erschlagen auf dem Boden der Tatsachen.
Realität.
Ich versuche mich anzupassen,
verliere dabei alle Kraft,
um oben weiter zu machen.
Eure Realität. Nicht länger meine.
Lieber als konform,
gehe ich den Weg alleine.

BESETZT-ZEICHEN
Ich wollte ein Pläuschchen,
du wolltest ein Päuschen.
Du drücktest ‘besetzt’
Tut. Tut. Tut.
Nun war ich entsetzt.
Die Miene entgleist,
weil solch ein Zeichen
nicht Gutes verheißt.

Du bist der Boden zu den harten Tatsachen.
Ich flog auf dich und blieb liegen.

Meine Liebe ist eine Krone die alles überstrahlt.
Leider hat sie keinen Kopf auf dem sie sitzen kann,
denn der König verschmäht sie.

SelbstSuche

Donnerstag 26 Feb, 2009

Es macht keinen Sinn
das zu tun was ich tue
denn es bringt mich nicht dorthin
wo ich finde was ich suche.
Meine Profession
liegt nicht in dem,
was ich lerne,
Profession erlang ich nur,
wenn ich Erfahrung ernte
aus dem was ich lebe
und in diesem Leben tu.
Ich werd nicht mehr rasten
und erst recht nicht mehr ruhen,
bevor ich nicht ankomme,
bei dem was ich such.
Doch weiß ich nicht was tun
um dorthin zu gelangen.
Ständig frag ich: „Was nun?“
Wo ist das Ende des Bangens
um den Sinn der mir fehlt,
nach dem ich so verlange,
um zu sehen was mich hält,
um zu sehen wo ich steh.
So fall ich immer tiefer
in der Spirale meiner Angst,
verlier mich immer mehr
bis ich sicher nicht mehr kann.
Verlier das Ziel aus den Augen
weil der Weg mich verzehrt,
kann mir selbst nicht mehr glauben
etwas läuft hier verkehrt.
Rastlos und kraftlos
stehe ich nun hier
an diesem Punkt meines Lebens
stehe völlig neben mir.
Kann mir selbst nicht vergeben,
dass ich mich verloren hab.
Kann mir selbst nicht vergeben,
dass die Suche so nicht klappt.
Muss mich immer wieder fragen:
„Hab ich was verpasst,
oder etwas übersehen?“.
Und so stehe ich hier
bin völlig neben mir
find den Weg nicht zurück
den Weg zurück zu mir.
Meine einzige Bewegung
scheint die Drehung im Kreis
und ich dreh mich immer weiter
bis ich nicht mehr weiter weiß.
Und ich dreh mich und dreh mich
und dreh mich im Kreis
und am Rand seh ich immer
die gleichen Möglichkeiten
und die Qual wird immer schlimmer
denn ich kann mich
nicht entscheiden
kann mich einfach
nicht entscheiden.
Und so werd ich mich wohl drehen
bis ich verrückt geworden bin.
Wegen einer kleinen Frage,
wegen einem kleinen Wort
das da heißt: „WOHIN?“

© by textbrei-anja

Textsicherheit

Montag 1 Dez, 2008

Text ist unsere Waffe,
die keine Leben zerstört,
die Lebensgeister weckt
und in der die Macht steckt,
einen jeden von euch,
wie eine Droge zu betören.
Text ist ein Gefühl
es kann alles errichten
und mit der gleichen Wucht vernichten.
Ein Text kann dich verführen
oder sachlich berichten,
deine Seele berühren
und jeden Streit schlichten,
jede Stimmung erspüren
und das Verquere wieder richten.
Mit einem klugen Text
kannst du alles verstehen,
er kann Berge versetzen,
aber auch die Wahrheit übergehen,
deine Würde verletzen,
Wesentliches übersehen.
Mit einem guten Text
kannst du jeden Lebenssturm überstehen.
Ein Text das sind 1000 Worte und Gedanken,
die deinem Geist ihr Leben verdanken.
Ein Text ist Glaube und Meinung,
Hoffnung und Befreiung.
Dein Licht am Ende des Tunnels,
wenn das Leben sich verdunkelt.
Ein Text lässt dich
dein Vorgehen überdenken,
bis du nicht mehr anders kannst,
als dein Leben
in neue Bahnen zu lenken.
Text ist richtungsweisend
und zukunftsverheißend.
Texte setzen Zeichen
und können jeden erreichen.
Die Bedeutung ist ganz klar
oder steht zwischen den Zeilen.
Ein Text kann dir sagen,
was ist kommt und war.
Er lädt ein zum Verweilen
oder treibt zum Weitermachen.
Glaub mir, ein Text kann mehr,
als du bisher dachtest.
Deshalb ist Text unsere Waffe,
die am Leben erhält,
also lass dich mitreißen, begeistern
von unserer textreichen Wunderwelt.

© by textbrei-anja

Schwimmkurs

Donnerstag 27 Nov, 2008

Mein Herz spricht Bände,
doch mein Lippen bewegen sich nicht.
Meine Seele weint,
doch meine Augen tun das nicht.
Meine Sehnsucht lässt mich zittern,
doch meine Hände zeig ich dir nicht.

Du lebst dein Leben
und denkst nicht an mich,
ich will nicht ertrinken
und häng mich an dich.

Mein Rettungsring zwischen den Wellen,
hilf mir noch einmal zu schwimmen.
Sieh an, wie ich kämpfe,
ich lasse dich los.
Doch wie sehr ich`s versuche,
ich komm von dir nicht los.

Du hast mich gerettet,
damals vor Jahren,
und heute nach allem,
bin ich dir egal.

Du lebst dein Leben
und denkst nicht an mich,
ich werd nicht ertrinken,
denn schwimmen werd ich.

cimg06921

by textbrei

Meine Bitte an dich

Freitag 21 Nov, 2008

Mein Herz zerfällt
in die Bruchteile einer fremden Welt.
Es gibt nichts was meine Seele
in diesem Leben hält.
Weil es mir zu gut gefällt
von dir geliebt zu werden
ist mein Verstand
nicht mehr von dieser Erde
und ich versuch zurückzukommen
zu deinem Planeten.
Hast meine Freiheit genommen
sie mit Füßen getreten
und mir fällt nichts Besseres ein
als zu einer Macht zu beten
die es wahrscheinlich gar nicht gibt,
die sich nicht dafür interessiert,
ob du mich liebst, du mich liebst.
Und eine weitere Träne fließt
meinem Niedergang entgegen.
Wohin bist du gegangen?
Was hast du noch zu geben?
Wie still ich mein Verlangen,
am besten noch in diesem Leben.
Diesem Leben das mich verraten hat
an einen Herrn den ich nicht kenne,
den ich nie gesehen hab.
Lieb´ mich und hol mich
zurück in diese Welt.
Der Preis ist deine Freiheit,
keine andere Währung zählt.
Hol mich in diese Welt,
die mein Zuhause ist.
Bist du bereit? Bereit?
Weil du mich schmerzlichst vermisst.
Gehe vorwärts,
weiter auf mich zu,
das Geschenk das ich dir gebe
bist du.
Ich schenk dir meine Seele
und deine umsonst dazu.
Und was bleibt bist du.
Und so bitte ich dich
nimm mich umsonst dazu.
Was am Ende bleibt sind Ich und Du.
Ich und Du.